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Dokumentationsarchiv Islamophobie (DAI) entsetzt über rechte Propaganda. Eine Stellungnahme.
70 Jahre nach dem terroristischen Angriff Hitler-Deutschlands auf Polen und dem Beginn einer weltweiten Katastrophe, bedienen sich rechte Politiker in Österreich beschämender Aussagen.
BZÖ und FPÖ nutzen eine aktuelle Studie der Statistik Austria, wonach in Österreich der Anteil an muslimischen Neugeborenen steigt, um erneut gegen die muslimische Minderheit in Österreich zu hetzen. Ob es die "350.000 Islamisten" sind, "der echte Wiener" untergeht oder gar von einer Abspaltung einer muslimischen Nation gesprochen wird, BZÖ und FPÖ übertrumpfen sich in Kampfrhetorik nach der Studien-Veröffentlichung.
Das Dokumentationsarchiv Islamophobie stellt sich vehement gegen jegliche Verunglimpfung und haltlose Angriffe gegen Minderheiten in unserem Land. Düstere Bedrohungsszenarien und wirre Verschwörungstheorien werden gezeichnet, um Angst und Hass gegen die muslimische Bevölkerung zu schüren.
"'Wehret den Anfängen!' sollte unser Slogan sein. Die regelmäßigen islamfeindlichen Attacken der Rechten und die zugleich steigenden islamophoben Vorfälle in Österreich wie sie in Mauthausen etwa geschahen, sind beunruhigend", zeigt sich DAI-Sprecher Karim Saad besorgt.
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