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| Islamophobe Schmierattacken gehen weiter |
Das Dokumentationsarchiv Islamophobie (DAI) zeigt sich alarmiert über die steigende Anzahl an islamfeindlichen Schmieraktionen. Eine Stellungnahme.
Nach Mauthausen und Linz, ist nun auch in Wien eine ähnliche Hassbotschaft gegen MuslimInnen aufgetaucht. Am Westbahnhof sprühten Unbekannte die Phrase "Einst: Jud - Jetzt: Moslembrut" an eine Außenwand.Erst nach einer Beschwerde eines Passanten, begann eine Baufirma die Schmiererei zu übermalen.
Eine Anzeige folgte nicht, da Medienberichten zufolge "kein Verstoß gegen das Strafgesetz erkennbar sei". Jedoch hat das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands auf Drängen der Wiederbetätigungs-Meldestelle im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung nun eine Untersuchung eingeleitet. Das ist äußerst wichtig, da die zunehmende Häufigkeit dieser Schmierereien auf organisierte Strukturen im Hintergrund deutet!
"Wir zeigen uns bestürzt über die vermehrten Schmieraktionen, die eine eindeutige Sprache sprechen. Unbekannte Gruppierungen ziehen eine klare Parallele zwischen den 30iger Jahren und der Gegenwart", zeigt sich Karim Saad, Sprecher des DAI, alarmiert und weiter: "Es ist uns unbegreiflich warum derartige Fälle nicht beim Namen genannt werden. Wie auch in Deutschland, wo eine Muslimin aufgrund ihrer Religion in einem Gerichtssaal erstochen wurde, wird stets von 'Rassismus' und 'Ausländerfeindlichkeit' gesprochen. Wir haben es hier aber klar und eindeutig mit Islamhass zu tun, der endlich thematisiert werden muss."
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