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| Dokumentationsarchiv Islamophobie entsetzt über islamophobe Schmierereien |
Soll Islamfeindlichkeit nun den Antisemitismus fortsetzen? Eine Stellungnahme zu den Schmiererei in Oberösterreich.
"Was unseren Vätern der Jud ist für uns die Moslembrut seid auf der Hut!
3. Weltkrieg -- 8. Kreuzzug" lautet die Beschmierung an der Gedenkstätte des KZ-Mauthausen. Karim Saad, Mediensprecher des Dokumentationsarchiv Islamophobie (DAI) zeigt sich entsetzt über den offen zu Tage getragenen Hass.
"Wissentlich über die Geschehnisse an diesem Ort, an dem Tausende von Juden getötet wurden, einen derartigen Satz anzubringen, zeugt von tiefgründigem Hass und abscheulicher Boshaftigkeit", so Saad hinsichtlich der Symbolträchtigkeit des Tatortes. "Es ist beängstigend und verdeutlicht die Problematik der Islamfeindlichkeit in Teilen unserer Gesellschaft, wenn die Islamophobie so deutlich in die Öffentlichkeit getragen wird", so Saad weiter.
Es gelte nun seitens der politischen VerantwortungsträgerInnen und der Zivilgesellschaft, sich klar und deutlich gegen diese Formen des Antisemitismus und der Islamfeindlichkeit zu positionieren. Es sei ein unakzeptables Wegschauen, jetzt über den Antisemitismus alleine zu sprechen und den islamophoben Aspekt in diesem Vorfall auszublenden.
Saad bekräftigt weiter: "Die Ausgrenzung, die vor nicht langer Zeit der Antisemitismus darstellte, wollen heute gewisse Kräfte durch Islamfeindlichkeit fortsetzen. Es wundert nicht, dass Karl Lueger einst
sagte: "Groß-Wien dar nicht Groß-Jerusalem werden" und es vor einigen Jahren hieß: "Wien darf nicht Istanbul werden". Größte Vorsicht und Präventionsarbeit sollten die Konsequenz aus diesem Vorfall sein. Wehret den Anfängen!".
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